Sonnenschutzfolie als Sonnenschutz für Fenster
Als Sonnenschutzfolie wird Tönungsfolie bezeichnet, welche die Aufheizung des Innenraumes eines Bauwerkes oder Fahrzeuges reduziert. Sonnenschutzfolien zählen als allein reflektierende Materialien zum innenliegenden Sonnenschutz. Sie werden als Folien oder Gewebe mit metallisierter Beschichtung hergestellt und häufig für Fenster bzw. Dachfenster verwendet, weil nur sie eine quantitativ sinnvolle Einstrahlungsreduktion bewirken. Nur gut reflektierende Materialien haben ein hohes Reduktionsvermögen.
Als Nachteil der Spezialfolien zum Sonnenschutz ist die mangelnde Transparenz zu nennen. Sind sie allerdings perforiert, kann sichtbare Strahlung hindurch. Der Effekt mangelnder Transparenz ist aber beim Einsatz in Fahrzeugen durchaus erwünscht. Neben dem sportlicheren Aussehen gewähren Sonnenschutzfolien bei entsprechender Undurchlässigkeit einen guten Sichtschutz, was sich bei im Auto eingebauten Wertgegenständen wie Boxen oder Endstufen anbietet. Allerdings ist in Deutschland das Aufbringen nur in den hinteren Seitenscheiben und der Heckscheibe bei zweitem Außenspiegel erlaubt.
Neue Folien, die im Wohnbereich eingesetzt werden, haben einen speziellen Aufbau, so dass sie vor allem die Strahlung im Infrarot-Bereich reflektieren. Dadurch geht der größte Teil der Wärmestrahlung verloren, ohne dass das Spektrum des sichtbaren Lichts vermindert wird. Hierdurch wird eine fast 100%ige Transparenz gewährleistet.