Wasserführende Kaminöfen als Zentralheizung
In Sachen Romantik sind Kaminöfen schon lange die erste Wahl vor der Ölzentralheizung oder der Erdgasheizung. Mit knisterndem Kaminfeuer sind die kalten Winterabende im Haus doppelt schön. Lange Zeit hatten die Holzheizungen jedoch den Nachteil, dass sie als Zentralheizung nicht gut geeignet waren, da die Wärme vor allem in dem Raum vorhanden ist, in dem der Kaminofen steht. Andere Räume im Haus blieben jedoch von der Wärmeentwicklung der Kaminofens unbeeinflusst.
Dank der technischen Innovation ist nun aber auch ein wasserführender Kaminofen als Zentralheizung einsetzbar. Dabei wird ein Pufferspeicher für das aufgeheizte Wasser eingesetzt, das wiederum durch die Wasserführung als Warmwasser oder Heizwasser durch das Haus geleitet wird. Neben der besseren Ausnutzung der Wärmeenergie besitzen wasserführende Öfen auch den Vorteil, dass ein Überheizen des Raumen, in dem der Ofen steht, nicht möglich ist. Ältere Kamine können durch spezielle Heizeinsätze auch zu wasserführenden Kaminen umgerüstet werden.
Kategoriezuordnung: Heizung · Artikel erstellt am: 06.08.2006