Elektromotoren und Klimaschutz
Heutzutage sind Elektromotoren sowohl in Industrie als auch im Privatbereich sehr stark vertreten. Stromerzeuger, Generatoren und viele andere Industriebauteile sind auf Elektromotoren angewiesen. Da überrascht es nicht, dass die Motoren auch immer mehr in den Fokus der Politik geraten. Die Bemühungen, den Umweltschutz zu verbessern, haben zur Folge, dass vermehrt auch über den Einsatz energetisch optimierter Motoren nachgedacht wird. Viele Elektromotorenhersteller in Europa beteiligen sich bereits an den Maßnahmen zur Energieeinsparung. So setzen sie sich zum Ziel, Energiekosten zu reduzieren, was letztendlich auch den Kunden zugute kommt, sowie die Markttransparenz zu verbessern und die Motorenwahl für Anwender zu erleichtern.
Mithilfe leistungsfähiger, moderner Elektromotoren, die vor allem in der Industrie eingesetzt werden, lassen sich CO2-Emissionen maßgeblich reduzieren. Der Stromverbrauch kann wesentlich verringert werden, wenn hocheffiziente Elektromotoren und Frequenzumrichter zur elektronischen Drehzahlregelung verwendet werden. Damit können Elektromotoren einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten, insbesondere dann, wenn die für die Motoren benötigte Elektroenergie nachhaltig erzeugt wird. Um die empfindlichen Bauteile zu schützen, sind Motorschutzschalter häufig in Verbindung mit modernen Motoren im Einsatz.
Auf Elektromotoren werden die entsprechenden Wirkungsgradklassen vermerkt. Drei Wirkungsgradklassen geben Aufschluss über die Effizienz der Motoren. Die Produktion von Motoren in der geringsten Wirkungsgradklasse soll drastisch eingeschränkt werden. Dafür werden künftig mehr hocheffiziente Elektromotoren gebaut. Motoren mit hohem Wirkungsgrad sind in der Industrie unverzichtbar. Moderne Elektromotoren zeichnen sich durch geringe Betriebskosten aus und arbeiten, ohne schädliche Abgase freizusetzen.