Haartransplantation
Als Haartransplantation bezeichnet man die Verpflanzung einzelner Haare, kleinster Haarbüschel (Grafts) oder von Hautstreifen mit Haaren. Sie kommt bei Haarausfall zur Anwendung, wenn sich eine Glatze bildet. Medikamentöse Verfahren können zwar oft den Haarausfall stoppen, verloren gegangene Haare wachsen aber meist nicht nach.
Seit über 200 Jahren wird mit Versetzungen behaarter Hautteile experimentiert, 1939 entwickelte man die Durchschlagstechnik (Punchtechnik), um behaarte Hautteile von der Kopfhaut in andere Bereiche der Kopfhaut, sowie in Augenbrauen und den Schnurrbärte zu verpflanzen. Seit einiger Zeit stehen weitere Methoden zur Auswahl, die Follicular Unit Extraction, bei der durch die Entnahme von einzelnen Haarfolikeln die kahlen Stellen gezielt wieder bepflanzt werden, gilt dabei als erfolgreichste zur Haartransplantation.